Mittwoch, 30. Januar 2008

erster Erlebnisbericht aus Dublin...

LEBENSZEICHEN...

Ohja meine Lieben, es gibt uns noch und es geht uns eigentlich wirklich gut :) Da wir nun schon seit 1 Woche und 2 Tagen in Dublin sind und sich auf unserem Blog ABSOLUT gar nix tut, is es nun wirklich eindeutig an der Zeit, dass hier mal etwas Schwung in die Bude kommt...



Abflug nach Dublin war am 21. J��nner 2008 um 20:25 am Flughafen in Wien. Brav wie wir vier M��dls nat��rlich sind, haben wir uns schon um ca. 17:45 getroffen, damit wir ja nicht zu sp��t kommen und jeglichen Staus und sonstigen Versp��tungen entgegenwirken k��nnen. Der Abschied war einerseits sehr traurig und tr��nenreich, andererseits aber auch lustig und voller Aufbruchsstimmung, weil wir mit einem lachenden Auge den ��ber vier Monaten im tollen Dublin entgegenblickten. Der Flug war sehr angenehm... komplett ohne Komplikationen, aber das allerbeste h��tte ich nun beinahe vergessen: Da das Gewicht pro Gep��ckst��ck (was nur ein St��ck pro Nase war) 20 Kilogramm nicht ��bersteigen durfte, waren wir beim Check-In ziemlich nerv��s... denn unsere Koffer (oder auch Keffa wie Claudia zu sagen pflegt ;)) platzten nat��rlich beinahe aus allen N��hten... Der schwerste hatte bestimmt einen Koffer der um die 26 Kilogramm hatte... aber ja, wie soll denn ein M��dchen auch f��r so lange Zeit mit nur 20 Kilogramm auskommen: UNM��GLICH w��rd ich mal sagen! Aber wir hatten Gl��ck, denn beim Check-In war die Waage beim F��rderband nicht eingeschaltet. Puhhh...!


Um 22:15 Uhr, irischer Zeit, kamen wir am Flughafen an. Der Flughafen ist etwas kleiner als der in Wien, denn wir mussten sogar vom Flugzeug aus in das Flughafen Gel��nde Zu Fu�� gehen, es holte uns kein Bus oder ��hnliches ab. Aber es war ok. Frischer, kalter Wind wehte um unsere Ohren.
Die Koffer haben wir problemlos erhalten. Das einzige Problem das wir jetzt hatten, war die Taxifahrt, denn wir (Renate und ich) wussten ja nicht einmal ob das eine Adresse ist die wir besa��en oder nur eine Strasse. Keine Ahnung aber wir gaben einfach den Zettel dem Taxifahrer. Der schockierte uns erst einmal in der er sagte ���I have no idea where Hazelwood is���. So dann versuchten wir es ihm zu erkl��ren. Er kurvte darauf hin mit uns in ganz Dublin herum um zu unserem Appartement zu kommen.

Bei unserem Appartement angekommen stellten wir uns der n��chsten Herausforderung. Wir mussten, laut Kelly Quinn, who is responsible for the rooms, von einem Security-men einen Schl��ssel abholen f��r unsere Zimmer. Okay- Security-men gefunden- der verarschte uns beide bis aufs Blut- wir haben es aber nicht kapiert, wir hatten auch die Nerven nicht dazu, daher fragte wir st��ndig nach was er von uns will. ��brigends er war schwarz und wirkte um diese Zeit ein wenig schrecklich auf uns. Er brachte uns dann zu unseren Block indem wir wohnen sollten until the end of may.

Zuerst hatten wir ein Problem mit dem Haupteingangstor, welches mit komischen Code versehen war und dann noch ein Problem mit dem Schl��ssel in unser Appartment. Wir brachten die ���Haust��re��� zum Appartement nicht auf. KRISE! Danche h��rten wir ein Ger��usch, ein junger Bursche ��ffnete die T��r, er schaute uns nur einmal an und wir fragten ob wir rein kommen k��nnen bzw. sagten wir ihm, dass wir die neuen Mitbewohnerinnen seien.

Im Appartement war ein Gestank, erb��rmlich, grauslich, bitter, richtig zum kotzen. Wir betraten unsere Zimmer und sahen, Staub, Lurch, Flecken im Bett, schmutzige Oberfl��chen, abgegriffene Gegenst��nde, kaputte Lampen und kaputte Fliesen, sowie ���Ben��tze��� Toiletten im Badezimmer.

Uns grauste so vor diesem Anblick, dass wir innerhalb kurzer Zeit beschlossen haben, in einem Zimmer zu schlafen. Aus dem einen Zimmer wurde nach kurzer Zeit, ein gemeinsames Bett! Also Plan A wurde verworfen und Plan B kam zum Zug. Vorher noch kam ein zweiter Mitbewohner aus seinem Zimmer und stellte sich vor. Die beiden sind aus Frankreich und hei��en Ahmed und Rick. Rick ist urspr��nglich aus Gabun, in Afrika- also ist er schwarz.
Wir f��rchteten uns ein wenig von den beiden, denn wir assoziierten mit dem Geruch die beiden und daher waren sie uns einfach nicht so sympathisch. Nach dem der Empfang f��r uns nicht zufrieden stellen war, waren wir mit der Gesamtsituation nicht zufrieden und f��hlten uns nicht wohl.

Uns war kalt, uns grauste vor allem was wir angegriffen haben, insbesondere Badezimmer. Vor lauter Aufregung haben wir nicht kapiert wie wir den Heizl��fter einschalten k��nnen, daher war es saukalt im Zimmer. Wir konnten uns nicht duschen weil alles so ekelig war. Wir hatten an: Boxershorts, Pyjamahose, Jogginghose, T-shirt, Pyjamaleiberl, Fleeceweste, deckten uns mit einer Fleecedecke zu und dar��ber legten wir noch die Winterjacke. Ich schlief am Boden mit der Matratze aus meinem Zimmer. Nach einer Weile, fargte mich Renate, ob ich nicht zu ihr nach oben kommen will ins Bett. Wir ���schliefen��� dann gemeinsam in einem Bett weil es doch irgendwie w��rmer war.

Wahnsinns unvergessliche Nacht���

Nach dieser schrecklichen Nacht beschlossen wir Putzmittel, Reiniger und Wettes sowie Rezzi zu besorgen. WIr gingen Richtung "Ballymun", das Ghetto in Dublin in dem man nach MItternacht, so berichtete und Jonathan (ein Freund von unserem Mitbewohner Rick) alleine nicht mehr sein soll, dann zu UNI und trafen und dort mit Claudia. Claudia wohne bei zwei anderen M��dls 15 Minuten von der UNI weg. Von da aus versuchten wir in ein Shopping Centre zu gelangen. VERUSCHTEN IST DAS STICHWORT!!




Mit dem Stadtplan von Dublin in der Hand wanderten wir in Richtung geglaubter Appartments. Wir liefen in die komplett falsche Richtung, denn im Plan war "Hazelwood" eingezeichnet und dies war eine Stra��e, wir glaubten aber, dass dies unsere Unterkunft ist und versuchten nat��rlich dort hin zu gelangen.Es begann zu sch��tten (extreme raining) und es war windig. Wir gingen ��ber Autobahnauffahrten durch Siedlungen und auf Hauptverkehrsverbindungen, versuchten zwischendurch immer wieder die Stra��e zu wechseln, was sich aber nach den ersten Versuchen als ��u��er schwierig darstellte. Die Papiert��ten vom Tesco mit unseren Putzmitteln drinnen weichten sich im Regen auf und alle paar Meter fielen unsere gekauften Sachen aus den T��ten. Nach 2 Stunden Horror-Irrenlauf quer durch die Randviertel von Dublin holten wir Hilfe. Wir baten Anrainer, uns ein Taxi zu rufen, mit dem wir endlich nach Hause kommen.In dieses Taxi wollte Christina am Anfang nicht einsteigen, frag nicht warum, vielleicht taten ihr die Beine weh (obwohl sie die absolut sportlichste in unserer Crew ist), auf jeden Fall machte sie den Anschein, als kennte sie sich aus in Dublin. Nach ganz kurzer Diskussion stieg sie doch ein und wir kamen gut "zuhause" an.

Mit s��mtlichen Equipment ausgestattet bekamen Renate und ich unseren Putzwahn. 3 Stunden pro Zimmer waren notwendig, um diesen Dreck, Staub, Lurch, die Haare der Vorg��ngerinnen sowie s��mtliche andere Gebrauchsspuren im Bett, Boden, Jalousie und M��bel zu entfernen.


Fenser, Jalousie, Kasten hinten und vorne sowie auch innen, Sesselleiste, Bett, T��ren, Heizl��fter, Lampen und sogar gesaugt haben wir. Wow...ganz sch��n anstrengen, aber die Arbeit hat sich gelohnt!

Danach konnten wir uns endlich in ein gemachtes, geputztes und frisch duftendes Bett legen.

Die Nacht war angenehm,...bis der Wecker l��utete! :(


Spitze die erste Nacht in einem sauberen Bett und in einer Wohnung in der man sich wohl f��hlen kann.

Heute, VM gingen Renate und ich zu Kelly und fragten sie, ob sie nicht doch noch 2 Zimmer f��r Claudia und Christina frei h��tte. Tats��chlich hatte sie noch welche. Sie fragte ob es im gleichen Appartement sein soll- Wahnsinn, wir rechneten nicht einmal damit, dass ��berhaupt etwas frei ist dann auch noch in der gleichen Wohnung?? Spitze! Wir sagten zu, riefen die beiden an- es musste schnell gehen, denn Christina hatte um 10 Uhr einen Termin zum einziehen und es war mittlerweile schon halb 10- also dalli dalli. Die beiden kamen denn um ca. 11 bei uns an und alles war so wie wir es uns gew��nscht hatten. Nur ein Block between unserer Wohnungen- total esay zum hin und her laufen.

Claudia und Christina wohnen mit David in einer Wohnung, er ist aus Frankreich uns studiert auch an der DCU.

Heute Nachmittag hatten wir das erste mal miterlebt, wie es in Dublin eigentlich regnen kann. Es ist nicht so wenig- wenn man sich in ��sterreich einen der kr��ftigsten Sch��tter vorstellt die man sich nur vorstellen kann, dann ist es in Dublin das doppelte. Auf einmal begann es zu regnen, der Himmel verdunkelte sich und zack-pum die ersten Tropfen. Dann starker Regen und dann der extreme Sch��tter. Binnen Minuten waren die kompletten Lucken und Schlagl��cher auf den Stra��en sowie in den Gehsteigen mit Wasser voll. Nachdem wir gerade am Weg zum Aldi waren, Lebensmittel einkaufen, erwischte uns der Regen nat��rlich komplett. Das Problem das die Dubliner haben ist nicht der Regen, sondern die Wasserlacken und die Pf��tzen, denn jedes mal wenn ein Auto an dir vorbeif��hrt, und das geschieht oft, denn wir sind immerhin in einer Stadt, wirst du von oben bis unten mit dreckigem Wasser bespritzt und komplett nass gemacht. Wenn du nicht gerade am Gehsteig herumh��pfst, weil du den vielen Lacke ausweichst spritzt dich auch schon das n��chste Auto oder der LKW an. Echt toll! Da helfen Regenjacke, Haube und Kaputze nichts, denn wenn du nass wirst dann auch ordentlich.


Am Abend haben wir dann das erste Mal miteinander gekocht��� Spagetthi Carbonara stand am Programm. Super lecker!
Heute ist Donnerstag- mittlerweile gew��hne ich mich an die Gegend, an das unberechenbare Wetter und an die unfreundlichen Menschen in den Superm��rkten.

Am Vormittagsprogramm stand als erstes einmal Kitchen und Living Room Cleaning sowie das abchecken der Inventurliste. Wir beanstandeten dann den Wasserkocher und andere T��pfe und Geschirrteile.


Am Abend kochten wir uns wieder Nudeln, aber dieses mal mit einer anderen Sauce- sodass wir ein wenig Abwechslung haben! :)
Erster City Trip stand am Programm!!!

Auf ging es zur Bushaltestelle��� in die Stadt��� wir stiegen nahe der O���Connell Bridge aus und auf ging die Tour quer durch die Metropole.

O���Connell Bridge- Trinity College- Grafton Street- St-Stephens Shopping Centre- St. Stephens Green Garden





Am Nachhauseweg zur Bushaltestelle sahen wir einen rie��en Menschenauflauf vor einem Gesch��ft. Wir blieben nat��rlich stehen, denn gerade wer wei��, vielleicht gib es etwas gratis da drinnen. Dann fragten wir eine Frau- warum denn hier so viele Menschen stehen. Si antwortete ���Weil gerade der Feueralarm ausgel��st wurde und weil keiner wei�� wo und warum es brennt oder auch nicht���. Sie hatte auch keine Ahnung mehr oder weniger. Kurz darauf waren die gew��hnlichen St��dte
Ger��usche von hell heulenden Sirenen ��bert��nt worden- die FEUERWEHR!!! Schnell waren wir weg- nicht auch noch, dass wir in der Zeitung stehen.

Samstag schon wieder- die Zeit vergeht! Am Vormittag konnte ich mich endlich ��berwinden und das Bad putzen- es war schon h��chste Zeit, denn ich ging immer nur zu Renate, weil mein Bad einfach nur ekelig war. Bis SA waren wir nur 3-mal duschen- eigentlich wenn ich an zuhause denke viel zu wenig, denn zuhause gehe ich jeden Tag min. einmal. Aber ok- Andere L��nder andere Sitten!

Zuhause tranken wir wieder einmal Bier und gingen dann zu Bett.
Sonntag- und einkaufen steh am Programm?? In ��sterreich darfst du nicht einmal daran denken, an einem Sonntag einkaufen zu gehen. Aber in Dublin ist alles m��glich- also trafen wir uns um 12.00 beim Office und starteten zum ���Omni Shopping Centre��� durch. Sale���sale���sale���

Eigentlich ein komisches Gef��hl an einem Sonntag einkaufen zu gehen, aber man gew��hnt sich sicherlich an die Tatsache, dass es in ��sterreich auch nicht mehr lange dauern wird, bis wir die ��ffnungszeiten ��ndern.